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Master of Arts in Musikalischer Performance = Im Zentrum der Masterausbildung an der Hochschule für Musik in Basel steht die praktische und interpretatorische Auseinandersetzung mit dem Instrument oder der Stimme. Eine besondere Bedeutung kommt daher der Arbeit im Hauptfach unter Führung bedeutender und renommierter Künstler und Pädagogen zu.
In folgenden Hauptfächern kann ein Master of Arts in Musikalischer Performance erworben werden:
Fagott, Gesang, Gitarre, Harfe, Horn, Klarinette, Klavier, Kontrabass, Oboe, Posaune, Querflöte, Saxophon, Schlagzeug, Trompete, Tuba, Violine, Viola, Violoncello
Neben der Arbeit im Hauptfach kommt entsprechend dem Profil der Schule der Ausübung von Kammermusik eine grosse Bedeutung zu. Hier besteht die Möglichkeit der freien Lehrerwahl, wodurch die Arbeit verschiedener Lehrkräfte erlebt werden kann.
In zahlreichen Meisterklassen, Analyseseminaren, Symposien, studienbegleitenden Kursen, Lecturerecitals, Vorlesungsreihen u. a. besteht die Gelegenheit, sich praktisch und reflektierend mit aktuellen interpretatorischen Fragen auseinanderzusetzen.
Der Master of Arts in Musikalischer Performance ist in erster Linie auf instrumentale und vokale Kompetenz bezogen und unterscheidet darin keine besonderen Studienrichtungen. Es besteht die Möglichkeit, sich während der zweijährigen Ausbildung mit zusätzlichen Minors inhaltlich zu spezialisieren.
Folgende Minors werden angeboten:
- Blasorchesterdirektion
- Chorleitung
- Orchester
- Variantinstrument in historischem Kontext
- Zeitgenössische Musik
Der Umfang der Minors ist mit ca. 20 CP festgelegt (im Bereich Orchester und Blasorchesterdirektion ca. 40 CP), die in den 120 CP des Gesamtstudienumfangs enthalten sind.
Eingangskompetenzen
- Die handwerklich/technische Beherrschung des Instruments/der Stimme bzw. bei Producing/Performance des Hauptfach-Schwerpunkts soll so weit fortgeschritten sein, dass nicht mehr an praktischen oder theoretischen Grundlagen gearbeitet werden muss, sondern das Studium sich ganz auf die künstlerische, stilistische und aufführungsbezogene Ebene des Musizierens richten kann.
- Die verschiedenen Stilbereiche des Grundrepertoires sollen in ihren Grundlagen alle erarbeitet sein, sodass im Masterstudium eine und Vertiefung aller Stilbereiche für das Instrument/die Stimme zur Berufsqualifizierung stattfinden kann.
- Podiumserfahrung und -sicherheit, grosse musikalische Ausdrucksfähigkeit und musikalisch überzeugende Aussage- und Kommunikationskraft sowie die Fähigkeit, eigene Interpretationswege zu suchen und nachvollziehbar umzusetzen, müssen erkennbar sein.
- Eigenverantwortlichkeit im Sinne eines selbstbewussten Umgangs mit sich selbst (gute Selbsteinschätzung) und Wissen um die noch zu vertiefenden Bereiche, um im Konzert- bzw. Musikleben zu bestehen.
Ausgangskompetenzen
Fachkompetenz
- Beherrschung eines grossen Repertoires im Hauptfach aus allen für das Instrument/die Stimme relevanten Epochen und Stile; starke, ausdrucksfähige und auch in Stresssituationen verlässliche Bühnenkompetenz;
- Fähigkeit, Programme mit kontextuellem Bezug zu entwickeln und auf hohem künstlerischen Niveau darzubieten;
- Fähigkeit, das eigene Spiel beim Üben, in einer Konzert- oder Wettbewerbssituation wahrnehmen und beurteilen zu können und effiziente Lösungen für spieltechnische, bzw. nachvollziehbare Lösungen für interpretatorische Probleme selbst zu finden;
- Fähigkeit, eigene Projekte zu konzipieren und zu realisieren;
- Fähigkeit, auch unter grosser zeitlicher und nervlicher Belastung ein Höchstmass an musikalischer und instrumentaler Qualität zu erreichen;
- Offenheit für verschiedenste musikalische Stile und Bereiche vor allem auch des zeitgenössischen musikalischen Schaffens (z.B. improvisatorische Ansätze, Einbezug von Elektronik oder interdisziplinäres künstlerisches Schaffen);
- Beherrschung eines repräsentativen Repertoires der kammermusikalischen Literatur, der Orchesterliteratur oder der Neuen Musik im Zentrum sowie die Kenntnis wichtiger Werke und Spieltechniken aus allen wesentlichen Epochen, in denen für das Instrument/die Stimme geschrieben wurde.
Methodenkompetenz
- Die Studierenden haben die Kompetenz erworben, interpretatorisch eigenständig zu handeln, ihr Tun zu reflektieren und autonom zu planen und zu arbeiten. Die Beschäftigung mit instrumental- oder gesangstechnischen Fragen erfolgt verstärkt aus der interpretatorischen Perspektive und wird in einen umfassenden musikalischen Zusammenhang gestellt.
Sozialkompetenz
- Die Studierenden sind in der Lage, sich in professionellen Ensembles verschiedener Grösse und Stile (Kammermusik, Kammerensembles, Orchester) zu integrieren oder Führungsaufgaben zu übernehmen.
Selbstkompetenz
- Die Studierenden kennen sehr genau ihre musikalischen Stärken und Schwächen. Sie sind in der Lage, gemäss ihren Fähigkeiten den Übergang ins Berufsleben strategisch und organisatorisch anzugehen. Sie wissen, wie sie sich im Konzert- oder Wettbewerbsleben zu verhalten haben und können ihre Kräfte durch individuelle Planung und Vorbereitung auf wichtige Ereignisse (Probespiele, Konzerte, Aufnahmen) optimal planen und nutzen.
Weitere Informationen zu den Minorangeboten finden Sie unter Studienangebot/Minors.
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